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Ungarn – Ostungarn Tokaj / Zemplengebirge

  • 6. April 2017
Ausgedehnte Laubwälder, wenig Hektik und – für Naturliebhaber – reiche Pflanzen- und Tierwelt.


Werbebroschüre: „Die Gegend ist an Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten überaus reich. Ihre Berge, die Flüsse und die reine Luft sind seltene Schätze. Der weltberühmte Wein der Tokajer Weingegend bürgt für seinen Ruf auf der ganzen Welt.“ Kritisch geprüft, es stimmt.


Das Zemplen-Gebirge ist der südlichste Ausläufer der Karpaten. Vogelbeobachter können in den Flaumechen- und Rotbuchenwäldern bei einem Besuch Spechte, Greifer und mit etwas Glück auch den Habichtskauz sehen.

Erdöbenye ist ein guter Ausgangspunkt, für den Transport sollten Sie sicherheitshalber selbst sorgen.

Geheimtipp: Hotel Magita (http://www.hotel-magita.hu/de/angebote) in Erdöbenye, einem der ältesten Dörfer der Region Tokaj-Hegyalja, mit W-Lan, Außenpool und Kellerbar. Von dort ist auch ein Ausflug zu Fuss zu Weingütern möglich – Wiedehopf am Wegrand inklusive.

Das Personal ist bemüht, hat aber teilweise Probleme mit Deutsch oder Englisch. Positiv: Das Hotel rief unseren Guide an, weil in meinem Zimmer ein vergessener mobiler elektronischer Router gefunden wurde. Das Management hat es mir per Post ans nächste Hotel nachgesendet und ich hatte es zwei Tage später wieder.

An die Waldausläufer schließen direkt die Weingärten an, auf denen der weltberühmte Tokajer reift.

Und selbst ohne Spektiv sind Vogelbeobachtungen möglich. Ein Fernglas sollte aber jedenfalls im Handgepäck sein.

Ein gelegentlicher Blick zum Himmel kann nicht schaden..

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